Rote Karte für hierachiebesessene Kleriker

Publiziert von Wolf Südbeck-Baur am 17. November 2017 11:33:42 MEZ

Die online-Petition Pro-Pope-Francis ist ein wuchtiges Signal gegen medial wirkungsvolle illoyale Papstkritiker© Mazurcatholicnews.org.uk.jpg

Täglich werden es mehr, die Papst Franziskus mit ihrer Unterschrift unter den offenen Brief Pro Pope Francis unterstützen. Weit über 50 000 Frauen und Männer sind es bisher. Die Unterzeichner stellen sich damit öffentlich mit ihrem Namen hinter die inhaltliche Akzentsetzung zugunsten der an den Rand Gedrängten und begleiten Franziskus auf seinem »Weg für mehr Gerechtigkeit, Menschlichkeit, Frieden und Schöpfungsbewahrung«, wie es Paul Michael Zulehner formuliert. Die Initianten, der Wiener Pastoraltheologen Zulehner und der ungarische Religionsphilosoph Tomas Halik, wollen dem Papst angesichts seiner öffentlichen Diffamierung als Irrlehrer durch einen kleinen, aber wirkungsvollen Kreis  konservativer Kardinäle den Rücken stärken.

Diese rote Karte für die hierachiebesessenen Kleriker ist mehr als berechtigt. Die Papstkritiker haben mit voller Absicht und böswillig auf Foul gespielt und spielen sich mit theologischen Überzeugungen von gestern zugleich selbst zu einer Art Gegenlehramt auf. Da hilft nur klare Kante. Im Ringen für eine zukunftsfähige katholische Kirche kommt ein bewegungspolitisches Argument dazu, das für die Unterstützung des offenen Briefs spricht. Zum ersten Mal in der Geschichte der Christenheit setzen Frauen und Männern aus Ost- und

Westeuropa gemeinsam ein Zeichen der Solidarität mit dem realpolitischen Aufbruch in Rom. Bei früheren Basisinitiativen wurde der Osten völlig vergessen. Diesmal ist der solidaritätsbrief auch auf Kroatisch, Ungarisch, Tschechisch, Slowakisch, Slowenisch und Polnisch unter www.Pro-Pope-Francis.com im Internet. Gut so!    

 

Themen: Papst Franziskus, Pro Pope Francis, online-Petition

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