201: Saläre - Das Kreuz mit der 1:12-Initiative

Publiziert von Webmaster am 31. Oktober 2013 00:00:06 MEZ

Unabhängig vom Ausgang der Abstimmung über die 1:12-Initiative rückt sie die heikle Frage ins Zentrum, wie mehr soziale Gerechtigkeit zu erreichen ist. Politisch sind viele dafür, doch die Übermacht der real existierenden Marktwirtschaft nährt Zweifel. Am 24. November hat das Volk das Wort.

AKTUELL

  • Revolution im Vatikan. In der Kurie in Rom bleibt zur Zeit kein Stein auf dem anderen. Der argentinische Papst Franziskus hat begonnen, aufzuräumen. Konservative Besitzstände werden Stück für Stück gekappt.
  • Glaube. Vielen fehlen die Worte, viele haben keine Sprache, wenn sie von Gott und ihrem Glauben reden wollen. Kaum verwunderlich, dass das Sprechen von Gott zum Tabuthema geworden ist. Doch es gibt ermutigende Versuche.
  • »Trinkt Leitungswasser«. Wie die Uni Bern und die reformierte Kirchgemeinde Johannes wurde kürzlich die Stadt Bern mit dem Label Blue Community ausgezeichnet. Die internationale Aufmerksamkeit will Bern nun für das Menschenrecht auf Wasser nutzen: »Wasser darf nicht noch mehr zur Handelsware werden«, sagt Stadtpräsident Alexander Tschäppät. Er kritisiert Schweizer Nahrungsmittelriesen, die mit dem Verkauf von Trinkwasser Riesengewinne einstreichen.
  • Friedensarbeitern. Marianne Kilchenmann ist die Seele der Berner Anlaufstelle für Sans-Papiers und trotzt den Widerigkeiten.

FOKUS SCHWEIZ

  • Nachgefragt: Alexander Tschäppät erklärt, was Bern für das Recht auf Wasser tut
  • Sozialpolitik: Vor der Ablehnung der 1:12-Initiative
  • Kommentare: Soziologe Ueli Mäder bricht eine Lanze für die 1:12-Initiative. Amira Hafner-al Jabaji kritisiert das Burkaverbot
  • Glaube: Der steinige Weg, glaubwürdig von Gott zu reden
  • Porträt: Die Friedensaktivistin
  • Das Allerletzte: Täschligate

POLITIK & GESELLSCHAFT

  • Märkte und Monopole: Hauptsache Rendite. Geld deutscher Banken für Atomwaffen
  • Flüchtlinge: Wegsehen ist keine Lösung. Europa verwehrt Schutz
  • Sozialprotokoll: »Ich bereue es bis heute«. Ursula H. gab mit 17 ihren Sohn zur Adoption frei
  • Initiativen und Modelle: Gegen die Sklaverei in Pakistan
  • Syrien und Publizistik: »Du sollst nicht töten...«. Darf man sich mit Diktatoren arrangieren? Warum das neue Buch von Todenhöfer Ärger auslöst
  • Widerstand: Braunkohleabbau in Ostdeutschland soll 30 Jahre länger dauern

RELIGION & KIRCHEN

  • Skandal um Luxusbischof: Limburg ist überall. Die Affäre um Tebartz-van Elst zeigt, wo es knirscht im Gebälk der Kirche
  • Jesus von Nazareth: Angst vor dem Jüdischen. Jesus war Jude. Eine Herausforderung
  • Reformationsjubiläum 2017: Luthers offen Wunden
  • Papst Franziskus: Revolution im Vatikan
  • Erzbistum San Salvador: Der Bischof schliesst sein Rechtshilfebüro. Es hagelt Proteste
  • Leib-und Seele-Gespräch: »Ich werde den Zweifel nicht los.« Schauspieler Dietrich Mattausch möchte gern an Gott glauben

JOURNAL

  • Bettina Heinen-Ayech: Mein Märchenland. Die Malerin widmet ihre Bilder der Schönheit von Algeriens Landschaft

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Der aufbruch interessiert sich für das, was an den Rändern der Konfessionen und Religionen aufbricht, und macht sich stark für eine gelebte Ökumene. Er engagiert sich in der Auseinandersetzung mit Menschen anderer Religionen und ist gesellschaftskritisch präsent, wo es um christliche Werte geht.Der aufbruch deckt 6-mal im Jahr ein breites Themenspektrum aus Religion und Gesellschaft ab.

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